SSW 35+0 Schwangerschaft

Geburt
Am Morgen des 11. Mai wurde planmäßig der Kaiserschnitt durchgeführt, ich hatte eine PDA.Irgendwie hat sich mein Asthma-Medikament aber quer gestellt und ich bekam auf einmal keine Luft mehr und wurde kurzzeitig sediert. Als ich wach wurde hörte ich ganz weit weg ein Baby weinen, wusste aber in dem Moment nicht das es meins ist. Darien wurde um 8.15 Uhr mit 2930g und 48cm geboren, dies bekam ich aber leider garnicht richtig mit. Völlig daneben und kotzübel wurde ich irgendwann in einen Raum gebracht, wo mir der Kleine dann gezeigt und kurz auf die Brust gelegt wurde. Man sagte mir er hätte Anpassungsschwierigkeiten und würde auffällig atmen. Es war ein Geräusch zu hören, aber man wollte mal 30 Minuten abwarten, das könnte vom Fruchtwasser sein. Leider besserte sich die Atmung nicht und das Spital verfügte über kein Kinderstation. Somit wurde er dann mit der Ambulanz in ein 30 Autominuten entferntes Kinderspital transportiert. Zuvor versuchte man ihm 10-15 Minuten lang Blutabzunehmen, er hatte gefühlt 30 Einstichstellen an den Extremitäten. Irgendwann sagte mir der Arzt der den Kaiserschnitt durchgeführt hatte, das Darien höchstens der SSW 35+0 entspreche und seine Lunge nicht ausgereift sei. Die Lungenreifungsspritze hatte ich nie erhalten.
Zeit auf der Neonatologie
Durch die Entfernung zwischen dem Geburtsspital und dem Kinderspital sah ich Darien anfangs nur auf Fotos und Telefonate informierten mich über seinen aktuellen Zustand. Ein Besuch bei ihm war mir aufgrund meines Kaiserschnitts erst nach ein zwei Tagen möglich. Er lag insgesamt 9 Tage im Kinderspital davon 6 Tage auf der Neo. 4 Tage am C-Pap im Inkubator, danach nur noch im Wärmebettchen und 3 Tage auf der Säuglingsstation. Ich war derweil aus dem Spital entlassen, konnte halbwegs wieder laufen und meinen kleinen Mann täglich mehrfach besuchen, bis er entlassen wurde.
Ernährung Frühchen
Zeit nach der Neonatologie
Darien entwickelte sich sehr gut, er wurde nie korrigiert. Er war leider sehr anfällig, er hatte mehrfach Mittelohrentzündungen besonders im 1. Lebensjahr. Asthma wurde zusätzlich festgestellt. Beim selbstständigen Essen hatte er teilweise Probleme beim Schlucken, dies änderte sich aber zum Glück mit der Zeit. Mit drei Jahren wurde bei ihm ein Morbus Perthes links (Hüftkopfnekrose) diagnostiziert. Diese Erkrankung war leider erst nach 4 Jahren, inklusive Vollgips, Rollstuhl, Pflegegrad und Orthese, ausgeheilt. Er besuchte eine normale Kita, auch wenn man ihn zwischenzeitlich wegen seiner Hüfterkrankung aus der Kita werfen wollte. Eingeschult wurde er mit 6 Jahren mit einem Schulbegleiter, dieser wurde ab dem 2. Schuljahr zum Glück nicht mehr benötigt. Heute geht er in die 7. Klasse einer Sekundarschule, ohne zusätzlichen Förderberdarf. Er hat keine Einschränkungen, das Asthma merkt man kaum.
Tipps für Frühcheneltern
























